Checklisten für Fragestellungen bei Ärzten
Die Checklisten auf dieser Seite sind nur als reine Gedankens Stütze zu verstehen. Es gibt natürlich noch viele weitere Fragen, die Dir auf der Seele brennen können. Aber oftmals ist man am Anfang etwas überfordert und vergisst vielleicht die eine oder andere Frage und dafür können Dir diese Listen vielleicht helfen?!
Fragen, die man sich oft nicht zu fragen traut
- Wie lange werde ich mit dieser Erkrankung leben?
- Werde ich abhängig von anderen Menschen sein?
- Was passiert, wenn ich psychisch nicht mehr kann?
- Ist es normal, manchmal keine Kraft mehr zu haben?
- Darf ich wütend, neidisch oder hoffnungslos sein?
- Wie rede ich über meine Angst vor Dialyse oder Tod?
- Bin ich eine Belastung für meine Familie?
- Was passiert, wenn eine Transplantation nicht funktioniert?
Diese Fragen sind erlaubt. Sie auszusprechen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung für dich selbst.
Fragen frisch Diagnostizierter
Ich habe gerade die Diagnose bekommen – was nun?
- Wie schnell schreitet die Erkrankung voran?
- Muss ich sofort mein ganzes Leben umstellen?
- Habe ich etwas falsch gemacht?
- Ist Sport weiterhin möglich und sinnvoll?
- Muss ich meine Ernährung jetzt schon anpassen?
- Wie viel darf/soll ich trinken?
- Kann ich weiter arbeiten?
- Wem soll ich von der Diagnose erzählen?
- Wo bekomme ich verlässliche Informationen?
Diese Fragen können helfen, den Überblick zu behalten. Du musst nicht alles auf einmal fragen – nimm dir ruhig mehrere Termine Zeit.
Fragen, die Angehörige im Arztgespräch stellen können
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Was bedeutet die Diagnose für mich als Angehörige:r?
- Wie kann ich im Alltag sinnvoll unterstützen?
- Woran erkenne ich Warnzeichen?
- Was sollte ich im Notfall wissen?
- Welche Entlastungsangebote gibt es für Angehörige?
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Darf ich selbst erschöpft sein?
- Was kann ich tun, wenn sich die betroffene Person zurückzieht
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Wie spreche ich über sensible Themen wie Dialyse oder Transplantation?
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Was hilft Betroffenen meist wirklich? Was sollte ich eher vermeiden?
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Wie kann ich unterstützen, ohne zu überfordern?
Tipp
Es hilft, Fragen vor dem Termin aufzuschreiben und – wenn möglich – eine vertraute Person mitzunehmen.